Gesundheit

Seit gut drei Jahren verhandeln die Staaten über eine Vereinbarung, die die Welt besser auf die nächste Pandemie vorbereiten soll. Ob sie sich bis zur Weltgesundheitsversammlung im Mai einigen, ist ungewiss; wichtige Fragen, etwa zum Zugang zu Impfstoffen, sind noch strittig.
Die Corona-Pandemie hat Politik, Menschen und Gesundheitssysteme auf eine harte Probe gestellt. Wo wird im Nachhinein über die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus diskutiert? Lehren aus Indien, Sri Lanka, Uganda und Brasilien.
Während der Corona-Pandemie drängten Fachleute in Süd und Nord darauf, die Produktion von Medikamenten vor allem in Afrika auszubauen. Dazu braucht es Ausdauer und Investitionen, die erst langsam in Gang kommen.
Afrikas Staaten haben sich nach der Corona-Pandemie besser auf Epidemien vorbereitet, die dort immer wieder vorkommen. Das hat beim jüngsten Ausbruch von Mpox geholfen und mehr noch gegen die Ausbreitung von Ebola und Marburg-Fieber.
Präsident Donald Trump hat den Austritt der USA aus der WHO eingeleitet. Das gefährdet die Gesundheit von Menschen, die auf Programme der Organisation angewiesen sind, den Schutz vor grenzüberschreitenden Epidemien und damit auch die US-Bürger.
Nach dem Ausscheiden der FDP aus der Regierung sehen manche Grüne und Umweltaktivisten die Zeit gekommen, die Ausfuhr hochgiftiger Pestizide zu verbieten. Unter Fachleuten gehen die Meinungen allerdings auseinander, wie nötig und wie sinnvoll das ist.
Pünktlich zum Klimagipfel in Baku liefert das Fachmagazin The Lancet Zahlen und Fakten, die belegen, dass Klimaschutz kein Luxus ist, sondern für Gesundheitsschutz existenziell.
Carina Vetye, eine Enkelin von nach Argentinien ausgewanderten Deutschen, leitet eine Apotheke in Armenvierteln von Buenos Aires und koordiniert Hilfe von Apotheker ohne Grenzen Deutschland.
Einige Zeit hat die Covid-Pandemie die Eindämmung von HIV-Infektionen von der Prioritätenliste globaler Gesundheitspolitik verdrängt. Eine von Deutschland ausgerichtete Aids-Konferenz hat nun wieder Impulse gegeben.
Fachleute, die sich diese Woche bei der Welt-Aids-Konferenz treffen, fordern zu Recht, die Krankheit wieder mehr zu beachten. Trotz Erfolgen ist die HIV-Neuinfektionsrate alarmierend und die Finanzierung zur Bekämpfung ungenügend, meint Barbara Erbe.
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