Schweiz
Auf den Philippinen soll eine der größten Kupferminen der Welt entstehen, betrieben vom Bergbauunternehmen Sagiattrius Mines Inc., Tochter des Rohstoffgiganten GlencoreXstrata. Laut Hilfswerken werden Menschenrechte dabei missachtet.
Die Organisationen Fastenopfer und Brot für alle haben im vergangenen Jahr ihre Einnahmen gesteigert.
Die Schweizer Regierung steht erneut wegen ihres Umgangs mit multinationalen Unternehmen in der Kritik. Laut Hilfswerken hat sie dem Nationalen Kontaktpunkt zur Umsetzung der OECD-Leitlinien für multinationale Firmen einen Beirat zur Seite gestellt, der kaum Kompetenzen hat.
Nichtstaatliche Organisationen kritisieren die Schweiz für ihren laschen Umgang mit den im Land ansässigen Rohstoffunternehmen. Anstoß dazu gab der Grundlagenbericht zur Rohstoffbranche, den der Bundesrat kürzlich veröffentlicht hat.
Das Kinderhilfswerk Terre des hommes in der Schweiz zieht sich aus der internationalen Adoptionsvermittlung zurück. Grund dafür sind veränderte internationale Rahmenbedingungen und mehr Adoptionen in Herkunftsländern wie Indien.
Als erstes Tourismusunternehmen hat Kuoni untersucht, wie sich seine Tätigkeiten auf die Menschenrechte auswirken. Im Fokus steht das Urlaubsland Kenia. Hilfswerke loben den Schweizer Reiseanbieter, fordern aber auch konkrete Maßnahmen.
Die Hilfswerke Fastenopfer, Brot für alle (Bfa) und „Partner Sein“ haben mit der ökumenischen Kampagne „Ohne Land kein Brot“ zum Thema Landraub rund 700.000 Euro gesammelt.
Das Schweizer Hilfswerk Swissaid fordert in seiner Jahreskampagne politische Weichenstellungen, die es dem Biolandbau ermöglichen, sein volles Potenzial zu entfalten.
Das schweizerische Staatssekretariat für Wirtschaft und die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt wollen Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards für rezyklierte Rohstoffe ausarbeiten.
Ferrari sieht rot und droht Solidar Suisse. Der Grund ist ein Spot von Solidar gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln. Darin spielt ein roter Ferrari mit. Der Sportwagenhersteller befürchtet einen Imageschaden.
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