Schweiz

Fastenopfer hat im vergangenen Jahr Mehreinnahmen von über zwei Millionen Franken verbucht.
Der ehemalige Polizeichef von Guatemala Erwin Sperisen ist Anfang Juni zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der schweizerisch-guatemaltekische Doppelbürger 2006 bei der Erstürmung des Gefängnisses Pavon an der Ermordung von sieben Häftlingen beteiligt war.
Auf der Halbinsel Krim hat die Schweiz ihre Projekte eingestellt, aber im Rest des Landes soll die Arbeit weitergehen. Gefragt sind Flexibilität und ein langer Atem.
Die Geschäfte des Schweizer Rohstoffgiganten Glencore im Kongo stehen seit langem in der Kritik. Der Konzern gelobte Verbesserung, doch in entscheidenden Bereichen wie der Umweltverschmutzung habe sich bislang nichts getan, kritisieren Hilfswerke.
Mehrere Schweizer Volksentscheide stellen die Menschenrechtskonvention des Europarats in Frage. Eine Studie zeigt: Wenn die Schweiz das nationale Recht über das Völkerrecht stellt, muss sie aus dem Rat austreten.
Als Direktor eines Hilfswerks muss man anders als ein Politiker nicht auf Stimmenfang gehen – leere Versprechungen sind also nicht nötig. Man kann sich und seine Organisation auf die Schritte konzentrieren, die machbar sind. Auch die können sichtbare Wirkung entfalten.
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Schweizer Außendepartements erhält einen neuen Direktor: Der derzeitige Schweizer Botschafter in Washington, Manuel Sager, folgt zum 1. November auf Martin Dahinden. Kritiker fürchten, dass die Entwicklungspolitik künftig noch stärker außenpolitischen Interessen untergeordnet wird.
Schweizer Hilfswerke haben an die Bahn (SBB) appelliert, beim Einkauf von Uniformen und Kleidung für ihre Beschäftigten stärker auf eine faire und nachhaltige Produktion zu achten. Sie übergaben eine Petition mit 18.000 Unterschriften.
Der Umgang mit der Nahrungsmittelspekulation ist unter Schweizer Politikern umstritten. Eine Initiative der Jungsozialisten will die Spekulation verbieten, während ein Gesetzesvorschlag der Regierung zurückhaltend ausfällt.
Schweizer Kriegsmaterial darf künftig auch in Länder geliefert werden, in denen Menschenrechte verletzt werden. Rüstungsgegner fühlen sich von der Politik betrogen, die Industrie ist zufrieden.
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