Journal

Die Corona-Pandemie droht wichtige Entwicklungserfolge zunichtezumachen. Engagierte Kommunen sehen das als einen Ansporn, sich bei der fairen Beschaffung erst recht ins Zeug zu legen.
Der philippinische Präsident Duterte hat ein Bergbaumoratorium aufgehoben und will neue Lizenzen vergeben. Die katholische Kirche bezweifelt, dass die Einnahmen den Armen zugutekommen werden. 
Die anglikanische Kirche wird zwei Benin-Bronzen an Nigeria zurückgeben. Fachleute fordern, die Kirche solle offenlegen, welche sonstigen Artefakte aus den einstigen Kolonien sie außerdem besitzt. 
Die Regierung will die Regeln für Rüstungsexporte verschärfen, lässt sich aber eine Hintertür offen. Für die Allianz hinter der Initiative „Gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer“ ist das inakzeptabel.
Der seit 2019 erwogene Großumbau der europäischen Entwicklungsfinanzierung bleibt voraussichtlich aus. Die EU-Finanzminister haben sich von der Idee einer neuen Bank weitgehend verabschiedet.
Im vergangenen Jahr war die deutsche Entwicklungshilfe auf Rekordhöhe, bis 2025 hingegen soll sie um ein Viertel schrumpfen. Minister Gerd Müller protestiert.
Im Jahr 2017 hat die Bundesregierung Leitlinien für die zivile Krisenprävention verabschiedet. Nun zieht ein Zwischenbericht eine erste Bilanz. Kritiker monieren, dass er entscheidende Fragen ausklammert.
Kenia setzt so wie viele afrikanische Staaten auf digitales Lernen in der Schule. Doch die Ausbildung der Lehrer ist wichtiger, meint Leoni Roßberg.
Die 15-Minuten-Stadt ist das Leitbild der Zukunft: Jeder soll ohne Stau in einer Viertelstunde zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder ins Kino kommen.
Unter anderem als Folge der Corona-Krise verzeichnet das Internationale Komitee vom Roten Kreuz weniger Spenden. Ende März musste es deshalb eine Klinik für Kriegsversehrte im Libanon schließen. 
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