Soziales
In Peru sollte die Dezentralisierung die Politik näher zu den Bürgern bringen. Gelungen ist das nur teilweise.
Olympische Spiele und Weltmeisterschaften sind zu einem Schönheitswettbewerb der großen Städte untereinander geworden. Metropolen des Südens spielen da gerne mit – und haben damit bereits verloren.
Dem Bürgerkrieg zum Trotz: Junge Südsudanesen gehen genauso gerne tanzen wie ihre Altersgenossen überall auf der Welt. Nur eben tagsüber.
Koniakary in Mali kann auf seine Emigranten zählen: Sie sorgen dafür, dass sauberes Wasser aus dem Brunnen kommt und die Schule allen Kindern Platz bietet.
Der politische und ökonomische Einfluss von Diasporagruppen wächst. Viele Regierungen nutzen sie inzwischen als Brückenköpfe im Ausland. Doch nicht alle Migranten fühlen sich ihrem Herkunftsland eng verbunden.
Tausende Arbeiter in indischen Steinbrüchen sterben an Silikose, weil sie Steinstaub einatmen. Ein Entwicklungsprojekt, das sie davor schützen sollte, ist gescheitert. Ein Erklärungsversuch.
Über die Online-Spendenplattorm GoFundMe können sowohl Privatpersonen als auch Organisationen eigene Kampagnen starten. Burkhard Wilke, Geschäftsführer des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), erklärt, was er von Online-Spendenplattformen hält.
Afrikanische Studenten in Indien brauchen ein dickes Fell: Zu ihrem Alltag gehören rassistische Anfeindungen und Gewalt. Das belastet inzwischen sogar die diplomatischen Beziehungen zwischen Indien und Afrika.
In Kuba müssen sich viele Ruheständler mit wenig Geld durchschlagen. Zwar hat die Regierung das Rentenniveau angehoben. Doch es werden zu wenige Kinder geboren, um das auf Dauer zu finanzieren.
Die Organisation GiveDirectly will Tausenden Kenianern mit einem bedingungslosen Grundeinkommen aus der Armut helfen. Die ersten Erfahrungen stimmen optimistisch.
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