Krieg, Waffen, Rüstung
Der militärische Vorstoß von General Haftar erschwert eine politische Lösung des Konflikts in Libyen. Dazu trägt auch die Uneinigkeit Europas bei, wie ein SWP-Papier analysiert.
Gemeinden mit engen Verbindungen nach Kamerun schlagen wegen des Bürgerkriegs im Westen des Landes Alarm – und finden bei Kirchenleitungen und in der Politik wenig Gehör. Nun fordert eine Unterschriftenaktion in den Kirchen, mehr Druck auf Kameruns Regierung auszuüben.
Khaled Khalifa erzählt die Geschichte dreier Geschwister, die ihren in Damaskus verstorbenen Vaters in seinem Heimatdorf Anabija bei Aleppo beerdigen wollen.
Europa muss sein instrumentelles Verhältnis zum Maghreb überdenken, meint Tillmann Elliesen.
Der Einsatz der UN-Blauhelme in Mali hat die Sicherheitslage bislang nicht stabilisiert, kritisiert Youssouf Coulibaly. Er fordert, die Mission neu auszurichten.
Die Gewalt war absehbar. Experten sind überzeugt, dass auch die Bundesregierung Hinweise für einen Völkermord in Ruanda erhielt. Doch die Dokumente sind unter Verschluss.
In humanitären Zonen im Norden von Kolumbien wollen Dorfgemeinschaften in Sicherheit leben. Doch unter dem neuen Präsidenten sind die Paramilitärs wieder auf dem Vormarsch.
Journalisten in den Kriegsgebieten im Nordosten von Nigeria haben einen lebensgefährlichen Job. Weil Regierung und Islamisten lügen, müssen sie sich auf Bewohner verlassen. Oft bleibt ihnen nur Selbstzensur.
Statt den Rüstungsetat zu steigern, sollte Berlin mehr Geld für Entwicklung und Diplomatie aufwenden, meint Bernd Ludermann.
Die Diskussion um einen Abzug der US-amerikanischen Truppen vom Hindukusch verunsichert auch deutsche zivile Helfer. Die Opposition im Bundestag kritisiert, die deutsche Entwicklungspolitik sei nicht darauf vorbereitet, dass der Militäreinsatz beendet werden könnte.
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