Friedensarbeit

Internationale Friedens­einsätze dienen zunehmend der Aufstands- und Terror­bekämpfung – und sind damit überfordert. Ob man sie deshalb aufrüsten soll, ist in den Vereinten Nationen umstritten.
Die Vereinten Nationen konnten während des Kalten Krieges nur Friedenstruppen mit eng begrenztem Auftrag entsenden. Seitdem sind ihre Aufgaben gewachsen, sie dürfen mehr Gewalt einsetzen – und sie haben damit weniger Erfolg.
Die Taliban sind laut den UN heute wieder so stark wie vor dem Einmarsch der internationalen Truppen Ende 2001. Trotzdem muss sich der Westen in Afghanistan weiter engagieren, nur mit anderen Mitteln als bisher.
Deutschland ringt mit der Unterbringung von Flüchtlingen. Asma Abu Jafar, Mona Loubani und Alaa Alqaisi wissen worauf es ankommt. Die drei arbeiten in Jordanien in der Flüchtlingshilfe.
Nach den Angriffen der radikalislamischen Taliban bleibt die Lage im nordafghanischen Kundus unübersichtlich. Macht die wieder hochkochende Gewalt die Bemühungen um die Entwicklung des Landes zunichte? André Breitenstein von der Johanniter-Auslandshilfe im Interview.
Mosambik gilt jetzt als frei von Landminen. Wie hat der südostafrikanische Staat das in weniger als einem Vierteljahrhundert geschafft?
Die Geber erhöhen ihren Druck auf Burundis Nachbarländer. Die Bundesregierung muss entscheiden, wie es mit ihrer Unterstützung für die Ostafrikanische Gemeinschaft EAC weitergeht.
Die Regierung Kolumbiens verhandelt mit der größten Guerilla über ein Ende des Bürgerkrieges. Ein Forschungsinstitut sagt: Das ist nicht zuletzt den Frauen des Landes zu verdanken.
Ruandas Regierung wird oft vorgeworfen, sie missachte die Grundregeln der Demokratie. Doch diese Kritik geht fehl: Die Eliten haben eine Verständigung gefunden, die für das Wohlergehen des Landes vorerst unverzichtbar ist.
Trotz heftiger Proteste ist Burundis Präsident Nkurunziza zur Wiederwahl angetreten. Damit droht die Gewalt weiter zu eskalieren. Die Geber haben viel zu spät reagiert – dabei war die Krise absehbar.
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