Entwicklung
Schlechter Start für die neue Agentur für Wirtschaft und Entwicklung: Das BMZ kann dem Vorwurf der Günstlingswirtschaft wenig entgegensetzen. Und Teile der Wirtschaft zweifeln am Zweck des neuen Angebots.
Was bedeutet heute Solidarität mit Menschen im Süden? Darüber hat die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg mit Partnern aus Südafrika diskutiert. Zu ihrem zwanzigjährigen Bestehen stellte sie damit Anfang Juni auch ihr eigenes Selbstverständnis auf den Prüfstand.
Geld für Entwicklung kommt nicht nur von den OECD-Staaten. Eine der wichtigsten Akteure ist China.
Wir wollten uns überflüssig machen – unter dieser Devise sind viele von uns in die Entwicklungszusammenarbeit eingestiegen. In Sachen Fundraising haben uns nichtstaatliche Entwicklungsorganisationen des globalen Südens mittlerweile überholt. Höchste Zeit, über unsere veränderte Rolle nachzudenken.
Kenias Regierung will das Flüchtlingslager Dadaab schließen und über 300.000 Somalier abschieben. Jürgen Feldmann von der Diakonie Katastrophenhilfe in Nairobi erklärt, warum die Pläne abwegig sind und was hinter der Ankündigung der Regierung steckt.
Was Sie in diesem Monat bewegen sollte: Gesine Kauffmann blickt voraus.
Im vergangenen Jahr hat sich die Lage für Menschen in Syrien deutlich verschlechtert. Russland, die USA, Frankreich und Großbritannien haben dazu beigetragen, erklären zahlreiche Hilfswerke.
Bundesminister Gerd Müller will die Religionen stärker in der Entwicklungszusammenarbeit nutzen. Die neue Strategie stellte er im Februar in Berlin vor.
Was tun gegen Landgrabbing? Das diskutierten internationale Fachleute bei einer Tagung von Brot für alle. Keine einfache Frage, doch es gibt Druckmittel – und eine neue Datenbank für mehr Transparenz.
Handys und Internet verbreiten sich auch in armen Ländern immer schneller. Bringen sie mehr Wohlstand, Jobs und bessere öffentliche Dienste? Die Weltbank sagt: nein.
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