Standpunkte

Die selbst ernannten Retter des Abendlands wollen nun auch noch die deutsche Esskultur verteidigen. Na, dann guten Appetit!
Wer in Afrika auf dem Land lebt, ist nur selten ans Stromnetz angeschlossen. Und eine netzunabhängige Solaranlage können sich die meisten nicht leisten. Mobilfunkunternehmen schaffen mit einem altbekannten Geschäftsmodell Abhilfe.
Elektroautos verdienen keine Prämie. Denn sie tragen kaum zum Klimaschutz bei. Es gibt viel bessere Ideen für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik.
Die UN-Nachhaltigkeitsziele sind unter Dach und Fach. Die bisher vorliegenden Indikatoren, an denen die Umsetzung gemessen werden soll, machen Hoffnung, dass die Lage von Menschen mit Behinderungen ausreichend beachtet wird.
Für das perfekte Selbstporträt bringen sich Menschen immer häufiger in lebensbedrohliche Situationen. Gegen die tödliche Spirale der Selbstdarstellung hilft nur eins: ein Waffenschein für Handys.
Bislang waren die syrischen Frauen außen vor, wenn über die Zukunft ihres Landes verhandelt wurde. Das muss sich bei den anstehenden Gesprächen in Genf ändern.
Von der FAZ bis Alice Schwarzer: Nach den Übergriffen in der Silvesternacht lassen selbst viele Journalisten ihrer Unsicherheit freien Lauf. Doch Angst und Panik sind keine guten Ratgeber. Besser wäre es, endlich unsere Ignoranz abzulegen.
Wer in Äthiopien die Regierung kritisiert, lebt gefährlich. Dennoch bleibt die Regierung ein Lieblingskind der internationalen Geber. Doch ohne eine Stärkung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte kann Entwicklungszusammenarbeit auf Dauer nicht wirken.
Die neuen UN-Entwicklungsziele sollen helfen, die Weichen hin zu einer gerechteren und friedlicheren Welt zu stellen. Kritiker halten das für hoffnungslos überambitioniert – und die Ziele deshalb für wertlos. Zu Recht?
Die Anschläge in Paris waren im Vergleich zu den Anschlägen vom 11. September 2001 amateurhaft. Als Reaktion darauf rufen nun westliche Politiker zum Krieg gegen den IS – und machen damit das Problem nur noch schlimmer.
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