Afrika

In seiner Einführung in die Literaturen Afrikas aus postkolonialer Sicht stellt Manfred Loimeier ausgewählte Werke vor, lädt zum Lesen ein und erklärt literarische Entwicklungen.
Steuerpolitik gilt als trockenes, technisches Thema für Fachleute. Trotz ihrer Expertise als Wirtschafts- und Politikwissenschaftler erörtern die Autoren in diesem Band Steuerprobleme lesbar und anschaulich und zeigen, wie zentral Steuerfragen für die nationale Entwicklung in Afrika südlich der Sahara sind.
Nach landläufiger Meinung definiert sich Afrika durch Armut, Krieg und Hunger und hängt am Tropf der Industrieländer, die Jahr für Jahr Geld in ein „Fass ohne Boden“ pumpen. Der britische Journalist Tom Burgis macht eine andere Rechnung auf.
Internationale Organisationen beschwören schon lange einen Aufstieg der Mittelschicht in Afrika. Henning Melber nimmt die Vorstellung von solch einer aufstrebenden Kundengruppe als Motor der afrikanischen Wirtschaft kritisch unter die Lupe.
Tierno Monénembos Roman erzählt vom Sozialismus in Afrika und Kuba und von der Suche nach Wurzeln. Und er besingt Charme, Heiterkeit und Musik der Karibikinsel.
Informelle Kleinhändler wickeln in Afrika einen Großteil des Außenhandels ab und schaffen Einkommen für Millionen Menschen. Dabei müssen sie ständig gegen bürokratische Hürden ankämpfen.
Junge Menschen waren die tragenden Akteure des „arabischen Frühlings“, brachten in Westafrika verhasste Diktaturen zu Fall und ermöglichten im Senegal und in Burkina Faso den friedlichen Machtwechsel. Zwei Bücher analysieren die Hintergründe.
Spätestens seit der internationalen Klimakonferenz in Paris ist der Klimawandel zum Dreh- und Angelpunkt in Diskussionen über globale Fragen geworden. Der Entwicklungsgeograph Stephen Witfield erforscht landwirtschaftliche Anpassungsstrategien.
Schutz suchende Afrikanerinnen und Afrikaner fliehen nicht immer nach Europa. Viele bleiben auf dem Kontinent südlich der Sahara. Für die Wirtschaft hat das gravierende Folgen, wie dieser Sammelband zeigt.
Migranten, die in ihre afrikanischen Heimatländer zurückkehren, zählen dort zu den großen Hoffnungsträgern für Entwicklung. Lisa Akesson und Maria Eriksson Baaz zeichnen in ihrem Sammelband ein weit weniger rosiges Bild.
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