Christentum
Äthiopiens Premierminister Abiy Ahmed will das Land versöhnen. Sind die religiösen Gruppen bereit, dazu beizutragen? Oder sind sie ein Teil des Problems?
Der Zivile Friedensdienst wird 20 Jahre alt. Kirchliche Organisationen gehören zu den tragenden Säulen. Sie bewerten die Kooperation mit dem Staat positiv, wünschen sich aber einen Richtungswechsel und mehr Sichtbarkeit.
Der Einmarsch türkischer Truppen in Nordsyrien trifft auch die christliche Minderheit dort. Sie hat schon heute einen schweren Stand in der Region, wie eine Studie zeigt.
Frauen und religiöse Minderheiten haben in Pakistan ein gemeinsames Problem: Sie werden diskriminiert und sind Gewalt schutzlos ausgesetzt. Jetzt haben sich Frauenrechtler und religiöse Minderheiten zusammengetan und eine Resolution erarbeitet. Darin fordern sie die Politiker des Landes auf, mehr für ihren Schutz zu tun.
Papst Franziskus will, dass die ganze katholische Kirche sich für den Schutz des Regenwaldes und seiner Bewohner einsetzt. Doch vor der Amazonas-Synode in Rom brechen alte Streitigkeiten im Klerus auf – auch über die Priesterehe.
Sie versprechen den Pilgern die Heilung schlimmer Krankheiten, beruflicher Misserfolge oder von Liebeskummer. In Äthiopien gewinnen geschäftstüchtige Mönche wie Yohannes Tesfamariam über soziale Medien neue Anhänger.
Die Vereinte Evangelische Mission in Wuppertal hat Geschichte geschrieben: Sie hat sich vom Missionswerk, das Missionare nach Übersee schickt, radikal gewandelt zur Gemeinschaft gleichberechtigter Kirchen auf drei Kontinenten.
Durch organisierte Mission sind der Buddhismus, das Christentum und der Islam zu Weltreligionen geworden. Dabei sind Zwangsbekehrungen vorgekommen wie zur Kolonialzeit und zuletzt beim „Islamischen Staat“.Doch Glaubensverbreitung mit Gewalt ist eine seltene Ausnahme..
Die Kirchenführer im Irak haben einen christlichen Politiker und Milizenchef zurückgepfiffen. Hinter den harschen Worten steckt auch die Frage, wie weit die Christen im Irak mit den Schiiten kooperieren.
Nach mehreren Anschlägen in Burkina Faso sind nun auch die Kirchen im benachbarten Ghana in Alarmbereitschaft. Sicherheitsexperten warnen, dschihadistische Terrorgruppen, die bisher in der Sahelzone aktiv waren, könnten Ziele in den westafrikanischen Küstenstaaten angreifen.
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