Religionen
Ein neues Gesetz stellt Religionsgemeinschaften in Indonesien Konzessionen für den Bergbau in Aussicht. Die größte Muslimorganisation des Landes ist begeistert, andere sind zurückhaltender. Die Kirchen lehnen das Angebot ab.
Christen sind in Zentralasien eine Minderheit, verfolgt werden sie aber nicht. Trotzdem wirft die Deutsche Bischofskonferenz einen genauen Blick auf ihre Lage in Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan.
Anfang März sollte in Berlin ein Buch über die drohende Zerstörung armenischen Kulturguts in Berg-Karabach öffentlich vorgestellt werden. Nach erheblichem Druck unter anderem vom aserbaidschanischen Botschafter wurde die Veranstaltung nur online durchgeführt.
Kirchenvertreter in Indonesien fürchten, unter dem neu gewählten Präsidenten Prabowo Subianto könnte die Demokratie geschwächt werden. Der Ex-General hat eine zweifelhafte Vergangenheit. Bei der Nominierung seines Stellvertreters kam es zu Mauscheleien.
Nach Antisemitismusvorwürfen gegen den Weltgebetstag aus Palästina hat das deutsche Komitee die Gottesdienstordnung überarbeitet. Das stößt auf Zustimmung, aber auch auf Kritik – vor allem von Palästinenserinnen.
Der 2021 verstorbene charismatische Pastor TB Joshua steht im Zentrum eines landesweiten Skandals um Betrug und Missbrauch in der Kirche. Viele Gläubige sind schockiert, andere wittern einen Versuch, die Religion zu diskreditieren.
Die Kirchen in Indien wollen ihre Beziehungen zu anderen Religionsgemeinschaften ausbauen. Bei einem Treffen Mitte Dezember in Neu-Delhi ging es außerdem um die bevorstehenden Parlamentswahlen in Indien.
Zum dritten Mal hat die Bundesregierung einen Bericht zur Religionsfreiheit weltweit herausgegeben. Besonders gelungen ist das Kapitel zu indigenen Völkern. Manche Länderberichte haben dagegen Leerstellen.
Die politisch Verantwortlichen sollen beim Weltklimagipfel in Dubai Ende November konkrete Maßnahmen gegen die Klimakrise ergreifen – das fordern 28 hochrangige Vertreter der Weltreligionen, die sich erstmals zu einem eigenen Klimagipfel getroffen haben.
Seit Mai kommt es im indischen Bundesstaat Manipur immer wieder zu Gewalt zwischen verschiedenen Ethnien. Jetzt haben sich Religionsführer mit Vertretern der verfeindeten Gruppen getroffen. Einen kritischen Blick warfen sie dabei auf die Rolle der sozialen Medien.
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