Politik
Das entwicklungspolitische Südwind-Magazin hat eine Anzeige zu einem fossilen Großprojekt in Wien abgelehnt. Die Leserschaft unterstützt diese Position und gleicht die finanzielle Einbuße aus.
Die Gesellschaft in Afrika ist immer noch von den kolonialen Beziehungen zum reichen globalen Norden geprägt, der Kontinent muss vollständig dekolonisiert werden, sagen viele. Doch diese Sichtweise ist zu einfach.
Der freiberufliche Journalist und Mitbegründer des Somali Journalists Syndicate, Abdalle Ahmed Mumin, der zuletzt auch für welt-sichten geschrieben hatte, ist laut Amnesty International in Mogadischu verhaftet worden.
Svenja Schulze will den Anteil der Projekte zur Geschlechtergerechtigkeit erhöhen. Die Entwicklungsministerin erfüllt damit im Koalitionsvertrag angekündigte Zusagen – zumindest zum Teil.
Soll die Bundeswehr in Mali bleiben? Lieber nicht, wenn Deutschland dort weiter so planlos agiert wie bisher. Es fehlt ein ressortübergreifender Plan, heißt es in einer neuen Studie.
Reiche Länder wollen die Weltbank umbauen. Kein fairer Zug gegenüber Afrika, findet Tillmann Elliesen.
Frankreichs Präsident hat Initiativen für eine neue Afrika-Politik ergriffen. Warum aber die alte Sahel-Politik fortgeführt wird und den Neustart vereitelt, erklärt ein Papier der SWP Berlin.
Die EU-Kommission will im Frühjahr 2023 über die Regulierung neuer gentechnischer Verfahren in der Landwirtschaft entscheiden. Europäische Umweltorganisationen, Ökobauern sowie Verbraucherschützer kritisieren das Verfahren.
Der Österreicher Volker Türk wird neuer UN-Menschenrechtskommissar, Jerry Pillay übernimmt das Amt des Generalsekretärs des Ökumenischen Rats der Kirchen und Rory Stewart ist neuer Geschäftsführer der Hilfsorganisation GiveDirectly. Unsere Personalmeldungen im Oktober.
In Brüssel interessiert sich die Außenpolitik zunehmend für Afrika – eine Folge des Ukrainekriegs. Geraten entwicklungspolitische Anliegen in den Hintergrund?
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