Kirche und Entwicklung
Die Präsidentin von „Brot für die Welt“, Cornelia Füllkrug-Weitzel, stärkt dem SPD-Politiker Sascha Raabe den Rücken. Raabe wirft der SPD-Führung vor, sie habe sich in der großen Koalition gegen eine deutlich höhere Entwicklungshilfe ausgesprochen.
Die katholische Kirche in Deutschland hat im Jahr 2012 mit insgesamt 532 Millionen Euro pastorale und soziale Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa gefördert.
Welternährung war das Schwerpunktthema auf der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland im November in Düsseldorf. In ihrer Kundgebung dazu ruft sie zu geistlicher und politischer Umkehr auf und fordert, den Hunger völlig zu beseitigen.
In ihrer Sorge um den Frieden in Syrien sind sich die Kirchen weltweit einig. Bei der Frage, wer was für Syrien tun soll, unterscheiden sich die Antworten aber.
Der Ökumenische Rat der Kirchen will seine Gesundheitsarbeit an das Hilfebündnis ACT Alliance auslagern. Kritiker monieren, kirchliche Gesundheitsarbeit sei mehr als nur medizinische Hilfsprojekte.
"Brot für die Welt“ fordert, die Importe von sozial und ökologisch bedenklichen Futtermitteln zu verringern. Die Agrarpolitik dürfe der Entwicklungspolitik nicht widersprechen, betonte Vorstandsmitglied Claudia Warning.
Die kongolesische Bischofskonferenz hat kirchenrechtliche Sanktionen gegen den Priester Apollinaire Malu Malu angekündigt. Dem Vorsitzenden der Unabhängigen Wahlkommission des Landes wird eine zu große Nähe zur Politik vorgeworfen.
Partner des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission (Difäm) haben in Kamerun die Fälschung eines Malaria-Medikaments aufgedeckt. Das Difäm unterstützt kirchliche Zentralapotheken in Afrika, um Inhaltsstoffe von Präparaten kontrollieren zu können.
Ein neues Buch informiert über die kirchliche Menschenrechtsarbeit. Herausgegeben hat es die „Plattform Menschenrechte“, die gemeinsam vom Kirchenamt der EKD, Brot für die Welt sowie der Vereinten Evangelischen Mission getragen wird.
In Brasilien, Indien und China wächst die Wirtschaft schnell. Entwicklungsexperten sehen eine Machtverschiebung von Nord nach Süd. Brauchen die Schwellenländer noch Hilfe im Kampf gegen die Armut? Kirchliche Hilfswerke suchen nach neuen Konzepten.
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