Natur- und Waldschutz
Die Konjunkturprogramme während der Coronapandemie legen zu wenig Wert auf grünes Wachstum, kritisiert eine Studie.
Corona erhöht das Katastrophenrisiko für die Ärmsten und Verwundbarsten. Das betont der Weltrisikobericht 2020. Nach Ländern liegen Vanuatu und Tonga beim Katastrophenrisiko ganz vorn, Deutschland ist mit Platz 162 von 181 nur sehr gering gefährdet.
Der Handel mit Zertifikaten soll den Waldschutz finanziell attraktiv machen. Eine Studie nährt Zweifel an der Wirkung des Konzepts.
Fast wöchentlich kommen neue Schreckensmeldungen über die Abholzung des Amazonas. Doch in Afrika geht die Entwaldung laut FAO sogar noch schneller.
In einem Dorf bei Mombasa waren die Arbeiter und ihre Familien jahrelang schutzlos den giftigen Bleiabfällen einer Recyclinganlage für Autobatterien ausgesetzt. Die Kenianerin Phyllis Omido hat nun vor Gericht eine hohe Entschädigung erkämpft.
Die Europäische Union macht Fortschritte bei der Verwirklichung der meisten Nachhaltigkeitsziele, sagt die Statistikbehörde der EU. Umweltverträglich ist der Fortschritt aber nicht.
Das Westafrikanische Wirtschafts- und Sozialzentrum CESAO kümmert sich grenzübergreifend um den Erhalt bedrohter Waldgebiete und erschließt neue, nachhaltige Wirtschaftszweige.
Mexikos Präsident López Obrador fährt trotz Corona-Krise einen strikten Sparkurs – außer für seine persönlichen Lieblingsprojekte. Das konterkariert die UN-Nachhaltigkeitsziele und untergräbt die demokratische Kontrolle seiner Politik.
Deutschland sollte die EU-Ratspräsidentschaft für eine Kehrtwende in der Afrikapolitik nutzen, meint Pirmin Spiegel.
Guyana, die frühere britische Kolonie in Südamerika, wollte Vorreiter sein beim Umweltschutz. Ölfunde haben stattdessen Gier, Korruption und politische Instabilität entfacht. Die Rolle der Ölkonzerne ist ebenso dubios wie die der Weltbank.
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