Politik
Europa darf trotz Zusammenarbeit beim Klimaschutz auch Konflikte nicht scheuen, meint Bernd Ludermann.
Rechtssystem, Kastenwesen, Bildung oder Kultur: Überall hat die britische Kolonialherrschaft in Indien tiefe Spuren hinterlassen. Mit den dadurch vertieften sozialen Gegensätzen kämpft das Land bis heute.
Handelsstützpunkt, Sklavenplantage, Siedlerkolonie – die Herrschaft der Europäer in anderen Weltteilen hatte sehr unterschiedliche Formen und Folgen. Gerechtfertigt wurde sie auf ihrem Höhepunkt mit einer Zivilisierungsmission, die bis heute im Selbstverständnis der europäischen Gesellschaften nachwirkt.
Die EU-Kommission hat Ende September ihren „Neuen Pakt für Migration und Asyl“ vorgestellt. Zur Zusammenarbeit mit Herkunftsstaaten erkennen Fachleute wenig Neues.
Trotz der Covid-19-Pandemie halten viele afrikanische Staaten an ihren Wahlterminen fest. In diesen Ländern stehen bis Ende des Jahres wichtige Parlaments- oder Präsidentenwahlen an.
Massenproteste haben seit 2019 Chile erschüttert. Christliche Basisgemeinden tragen den Protest gegen die neoliberale Politik mit, ringen aber um eine Haltung zu den gewaltsamen Auswüchsen.
Experten sehen die Vorschläge für einen EU-Asyl- und Migrationspakt äußerst kritisch. Die neue Solidarität der EU-Staaten in der Migrationspolitik bestünde künftig darin, gemeinsam für Abschottung und Abschiebungen zu sorgen.
Erneut strebt ein afrikanischer Präsident eine verfassungswidrige dritte Amtszeit an: Alassane Ouattara in der Côte d’Ivoire. Denn nach dem Tod seines Wunschnachfolgers fehlt ihm ein Plan B.
In Kenia wird darüber gestritten, ob das Parlament wegen einer zu geringen Zahl weiblicher Abgeordneter aufgelöst werden muss.
Youssouf Coulibaly erklärt, was die Putschisten antreibt und wie die Chancen auf einen demokratischen Wandel in Mali stehen.
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