Indien
Der indische Geheimdienst hat Medienberichten zufolge zehn ausländische Hilfsorganisationen, darunter Misereor und Brot für die Welt, auf eine rote Liste gesetzt. Ihnen wird vorgeworfen, der indischen Wirtschaft zu schaden.
Indische Aktivisten werben in Deutschland für die Abschaffung eines Gesetzes, das in ihrer Heimat seit Jahrzehnten die demokrtischen Grundrechte aushebelt.
In seiner letzten Veröffentlichung als UN-Sonderbeauftragter für das Recht auf Nahrung beschäftigt sich Olivier de Schutter mit der Wirkung der öffentlichen Beschaffung auf die Nahrungssicherheit.
Als „Sieg für ganz Indien“ feierte Narendra Modi den Ausgang der Wahl in Indien. Doch unter der neuen Regierung wird die Kluft zwischen Arm und Reich in Indien nicht kleiner werden.
Die Schuldensituation der armen Staaten hat sich gebessert. 36 arme und hoch verschuldete Länder haben einen Teilerlass ihrer Auslandsschulden erhalten. Die meisten haben einen Teil des Geldes in Bildung und Gesundheit investiert, findet der jüngste Schuldenreport von erlassjahr.de und der Kindernothilfe. Ist also das Schuldenproblem im Süden gelöst?
Rund 40 Prozent aller indischen Kinder brechen die Schule ab – obwohl das Recht auf Grundbildung gesetzlich festgeschrieben ist. Weil sie aus armen Familien stammen, werden sie von Lehrern und Mitschülern diskriminiert.
Millionen Inder leben von der Milchwirtschaft und versorgen ihre Landsleute täglich mit der wichtigen Eiweißquelle. Doch das geplante Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union gefährdet die heimischen Kleinproduzenten.
Schulkinder im globalen Süden schneiden bei
Bildungstests viel schlechter ab als Mädchen
und Jungen aus reichen Ländern. Woran liegt das?
Und vor allem: Was ist dagegen zu tun?
Bildungstests viel schlechter ab als Mädchen
und Jungen aus reichen Ländern. Woran liegt das?
Und vor allem: Was ist dagegen zu tun?
Jedes Jahr sterben Tausende Menschen an Medikamenten, die nicht so wirken, wie sie sollen. Das größte Problem sind nicht die Fälschungen, sondern minderwertige Arzneimittel. Oft kommt der Pfusch ausgerechnet aus Indien – der Apotheke der Armen.
Schlafkrankheit, Elefantiasis und Flussblindheit: An diesen Krankheiten leiden vor allem arme Menschen in den Tropen. Für die Pharmaindustrie winken da keine Profite. Dennoch kann man sie dazu bringen, neue Medikamente zu entwickeln.
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