Welthandel
Heute wird ein viel größerer Teil der Güter international gehandelt als noch vor zwanzig Jahren. Handys oder Flugzeuge kann man nur für globale Märkte entwickeln, und Firmen verteilen die Produktion auf viele Standorte. Das erzeugt Druck, Handelshemmnisse weiter abzubauen.
Wer gibt am meisten für Reisen ins Ausland aus? Und wieviel tragen Touristen zum Sozialprodukt in verschiedenen Ländern bei? Fakten zum globalen Reisegeschäft.
Das Brexit-Votum hat Folgen für die Handelsabkommen zwischen der EU und afrikanischen Ländern. Die Ostafrikanische Gemeinschaft hat die Unterzeichnung ausfallen lassen. Scheitern die Abkommen am drohenden Austritt der Briten?
Fünfzehn Jahre wurde verhandelt, jetzt sollen sie in Kraft treten: die Wirtschaftsabkommen (Economic Partnership Agreements, EPAs) zwischen der EU und drei regionalen Gemeinschaften in Afrika. Eine Chance für die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas?
Als nachhaltig gekennzeichnete Lebensmittel versprechen, die Welt ein wenig besser zu machen. Doch die Siegel-Industrie wird zunehmend zum Problem für Kleinbauern in Entwicklungsländern.
Sand ist ein begehrter Rohstoff und erstaunlich knapp. Das ruft kriminelle Banden auf den Plan – und viele Beamte verdienen am Sandgeschäft gerne mit.
Clara Brandi vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik hat die Antworten.
Die Welthandelsorganisation hat den USA in einem Streit mit Indien Recht gegeben: Das Handelsrecht verbietet es, beim Ausbau der Solarenergie im Inland produzierte Anlagen zu bevorzugen. Das sendet die verheerende Botschaft, dass arme Länder grüner werden sollen, solange reiche an der nötigen Technik verdienen.
Während der Trilog auf Europa-Ebene eher schleppend vorankommt, haben Wissenschaftler bei den Unternehmen nachgefragt – was tut sich zwischen Rohstoffabbau und Verkauf in den internationalen Betrieben?
Die Ministerkonferenz der WTO in Nairobi hat das Ende der Exportsubventionen für Agrarprodukte besiegelt. Der Handelsexperte Tobias Reichert von Germanwatch erklärt, warum die Landwirtschaft trotzdem der größte Streitpunkt innerhalb der WTO bleiben wird.
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