Landwirtschaft

Die Regierungen armer Länder verpachten zunehmend Agrarland an andere Staaten oder Privatunternehmen. Die bauen dort dann Lebensmittel für den eigenen Bedarf oder Pflanzen für Agrotreibstoffe an, während die betroffenen Bauern ihre Lebensgrundlage verlieren.
Im Norden von Ghana haben ausländische Konzerne große Landflächen für den Anbau von Energiepflanzen gekauft. Nichtstaatliche Organisationen befürchten Nachteile für die einheimische Bevölkerung.
Zwei Drittel von Tunesien sind Wüste oder Halbwüste. Die Bauern versuchen sich dem anzupassen, um ihre Heimat auf dem Land nicht verlassen zu müssen.
Spargel ist in Peru ein Exportschlager, doch der Anbau belastet die knappen Wasserreserven.
Im Nildelta verschärft der Klimawandel die Folgen von Zersiedelung und Umweltverschmutzung.
Vor dem Welternährungsgipfel debattieren Experten über die richtige Strategie.
Auf den Philippinen setzen immer mehr Landwirte auf biologischen Anbau - ein Gespräch mit dem Agrarwissenschaftler Bobby Pagusara.
Ein tunesischer Kleinbauer setzt erfolgreich auf ökologischen Anbau
Bundestagsanhörung zur ländlichen Entwicklung
Die Regierung von Nelson Mandela wollte 1994 innerhalb von fünf Jahren dreißig Prozent des Agrarlandes in weißem Privatbesitz an die schwarze Mehrheitsbevölkerung umverteilen. Davon kann heute keine Rede mehr sein: Die Landreform in Südafrika kommt kaum voran. Nötig wäre aber eine umfassende Agrarreform, die nicht nur die ungerechte Landverteilung korrigiert, sondern die gesamte Landwirtschaft stärkt.
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