Buchtipps
Als die verbrannte Leiche der 17-jährigen Ana Sarda gefunden wird, gehen alle von einem Sexualmord aus. Doch sie war Opfer von religiösem Fanatismus. Claudia Piñeiro rechnet in ihrem Roman mit der Macht der Kirche in der argentinischen Gesellschaft ab.
Der Sammelband der Zeitschrift „Frauen*solidarität“ aus Wien lädt zur Debatte über feministische Außen- und Entwicklungspolitik ein und gibt Aktivistinnen aus Afrika, Asien und Lateinamerika das Wort.
Stefan Dercon geht in seinem Buch der Frage nach, wie sich Vertreter staatlicher Eliten davon überzeugen lassen, zum Wohle des Staates zu investieren, anstatt den Staat auszubeuten. Eine Lösung findet auch er nicht.
Meera Tiwari präsentiert in ihrem Buch Kriterien sinnvoller Entwicklungshilfe – und stellt die Notwendigkeit externer Evaluierung grundsätzlich infrage.
Anschaulich und unterhaltsam führt Ben Wilson durch sechs Jahrtausende Urbanisierungsgeschichte. Allerdings bleiben seine Lehren für die Gestaltung städtischer Politik blass und oberflächlich.
Die ugandische Autorin Jennifer Nansubuga Makumbi erzählt in ihrem Roman vom Erwachsenwerden im nachkolonialen Uganda. Ihre mitreißenden Frauenfiguren widersetzen sich auf individuelle Weise den Einschränkungen der Gesellschaft.
In ihrem Buch demontieren Conrad Schetter und Katja Mielke eine Reihe beliebter Klischees über die Taliban und helfen, sie im Kontext der Entwicklungen in und um Afghanistan zu begreifen.
In Mali, Burkina Faso und Niger schreitet der Staatszerfall fort. Was kann man von außen dagegen tun? Drei Handbücher befassen sich mit der Frage, worauf sich eine neue Sahel-Strategie stützten könnte.
Der aus Sansibar stammende Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah schildert in seinem historischen Roman die späte deutsche Kolonialzeit, den Ersten Weltkrieg und die nachwirkenden Traumata aus ostafrikanischer Perspektive.
Im neuen Bericht an den Club of Rome erläutern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anschaulich, wie sich eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft erreichen lässt.
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