Quo vadis Pressefreiheit in Kambodscha?

Nach USAID-Rückzug
Die ohnehin schwierige Lage unabhängiger Medien wird durch den Rückzug der USAID-Förderung von Medienorganisationen dramatisch verschärft, berichtet die Stiftung Asienhaus.

Den vollständigen Artikel lesen Sie bei Stiftung Asienhaus. 

Mit der Pressefreiheit geht es in Kambodscha schon seit Jahren rapide bergab. Das Land rangiert auf der Rangliste der Pressefreiheit 2024 von Reporter ohne Grenzen auf Platz 151 von 180 Ländern. Bei der erstmaligen Erstellung dieser Rangliste im Jahr 2002 belegte Kambodscha noch den 71. Platz.

So wurde zum Beispiel der preisgekrönte Investigativjournalist Mech Dara im Oktober 2024 festgenommen und mehr als drei Wochen inhaftiert. Erst als er sich in einem Video öffentlich entschuldigte und versprach, sich aus dem Journalismus zurückzuziehen, wurde er aus der Haft entlassen. Seitdem steht er unter staatlicher Beobachtung und kann seiner Arbeit als Journalist nicht mehr nachgehen. Im Dezember 2024 wurde der Journalist Chhoeung Cheng erschossen. Zum Verhängnis wurden ihm wahrscheinlich seine Videos, in denen er illegalen Holzeinschlag dokumentierte. Und Anfang dieses Jahres wurde dem britischen Umweltjournalisten Gerald Flynn die Wiedereinreise nach Kambodscha verweigert. Er hatte in den vergangenen Jahren über die Verbindung der kambodschanischen Eliten und der illegalen Abholzung berichtet.

Nun aber kommt der nächste Schlag auf die Pressefreiheit nicht von der kambodschanischen Regierung, sondern aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit dem Einstellen der USAID-Hilfe wird den wenigen verbleibenden unabhängigen Medien ein wichtiger Teil ihrer Finanzierung genommen.

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